selbstgebaute Möglichkeit zum Händewaschen mittels FußpedalHaendewaschen Tansania Schulprojekt 250

Die St. Charles Grundschule in Iringa im Landesinnern des ostafrikanischen Staates Tansania war wegen der Corona-Krise dreieinhalb Monate geschlossen. In der Zeit gab es keinen Unterricht, weder in der Schule noch online oder digital an Tablets, PC`s oder Handy. Anders als in Deutschland gibt es die technischen Geräte in kaum einem Haushalt, nicht einmal zuverlässigen Strom gibt es überall. Ein weiteres Problem für die Kinder war die Versorgung mit dem Mittagessen.

trotz Abstand und MaskeEKO Bönte KuL 250

Am vergangenen Wochenende empfingen 72 Kinder der Marien- und Martinischule in drei Gottesdiensten die Erste Heilige Kommunion. Seit dem Herbst letzten Jahres bereiteten sie sich unter dem Motto „In Gottes Garten wachsen“ auf die Feier vor. Unterbrochen vom „Lockdown“ fanden Gruppenstunden, Aktionstage und Familiengottesdienste statt. Viele Kommunionkinder nahmen an der Sternsingeraktion teil, die traditionelle Baumpflanzaktion musste coronabedingt jedoch entfallen.

Pastoralreferent Tobias Busche freut sich über das festliche Wochenende: „Wir konnten nicht nur Kommunion feiern, in Absprache mit dem Krisenstab des Kreises Steinfurt durften die Kommunionkinder sogar einige Gäste zur Feier einladen!“ Die Gemeinde durfte zwar nicht singen, dafür sangen Mitglieder des Familiensingkreises unter der Leitung von Brigitte Salmen im festlichen Gottesdienst.

Open air

Sonntag, 23. August 11.00 Uhr
Ort: Wiese an der Marienkirche

Bitte mitbringen:
• Picknickdecke
• Filzstifte

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung: Tel: 5408200
oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Trotz Corona ein Stück Normalität.

Zwar bleiben die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht zur Nachverfolgung der Teilnehmer eines Gottesdienstes bestehen, doch durch die Erweiterung der Gottesdienstzeiten kehrt ein Stück Normalität in den Gemeindealltag zurück. Die einzelnen Änderungen und das, was wie bisher bleibt, werden in den folgenden Abschnitten vorgestellt.

Wieder Gottesdienste in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt
Ab dem 23.8.2020 gibt es wieder die sonntägliche 8.00 Uhr-Messe in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Auch dienstags findet die Abendmesse ab dem 25.8.2020 wieder dort statt.

Nach den Sommerferien ist es endlich so weit!Kommunion copyright KuL 250

An den Wochenende 15./16. August und 5./6. September empfangen gut 160 Kinder aus Greven das erste Mal die Heilige Kommunion. Coronabedingt mussten die Termine auf diese Tage verschoben werden. Unter dem Motto „In Gottes Garten wachsen“, trafen sich die Kinder alle 14 Tage in kleinen Gruppen oder zu so genannten Aktionstagen. Darüber hinaus gab es einen Auftakt- und einen Tauferinnerungsgottesdienst, die Einladung bei der Sternsingeraktion mitzumachen und natürlich die Möglichkeit die Familiengottesdienste 2.ELF zu besuchen.

Unter Einhaltung der Bestimmungen.

Uns erreichen Anfragen, ob in einem Pfarrheim wieder Chorproben möglich wären. Die aktuelle Coronaschutzverordnung, gültig ab dem 15.7.2020, beschreibt klare Vorgaben, die beim Singen und Musizieren eingehalten werden müssen. Besonders die großen Abstände stellen Chöre und Chorleiter vor ungewohnte Herausforderungen. Die wichtigsten Bestimmungen sind:

  • Bei Proben sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur ständigen guten Durchlüftung von Innenräumen (…) sowie eine Raumgröße von mindestens 7 qm pro Person sicherzustellen.
  • Beim Singen ist ein Abstand von 3 m zwischen Personen (Update vom 1.9.2020: nur noch 2 Meter!) und von 4 m in Ausstoßrichtung sicherzustellen.
  • Bei der wechselnden Nutzung von Tasteninstrumenten muss sich jede Musikerin/jeder Musiker vor der Nutzung des Instruments die Hände waschen oder desinfizieren.
  • Hinzu kommt noch die Vorschrift zur Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden, die vier Wochen lang aufbewahrt werden muss.

Die Buschtrommeln aus Ghana melden sich / Juli 2020

  • Die Finanzierung des Computer/Internet – Zentrum (ITC) an der St. Anne’s Junior Secondary School
  • Neue Räume im St. Vincent Kindergartengebäude in einer Außenstation von Bongo
  • Hiilfe zur Reparatur von Häusern nach schweren Regenfällen
  • Heide Fechner legt ihr Amt als 1. Vorsitzende nieder

Die aktuellen Informationen aus dem Ghanakreis können Sie hier als pdf-Datei lesen und herunterladen.

Mit dem Sonnengesang unterwegs in Reckenfeld.Plakat Actionbound 250

Die Kirche St. Franziskus mit dem großen steinernen Bildnis ihres Namensgebers kennen wohl die meisten Menschen in Reckenfeld. Die Frage, wer Franziskus war oder was er getan hat, können wahrscheinlich weniger Menschen beantworten. Mit einem „Actionbound“ können Familien dem Namensgeber der weißen Kirche im Ortskern nun auf die Spur kommen.

Eine Actionbound ist eine moderne Mischung aus Schnitzeljagd und Schatzsuche. Im Schaukasten vor der Kirche hängt ein QR-Code, der mit dem Handy gescannt werden muss. Die gleichnamige Handy-App (erhältlich im Apple und Play-Store) weist den Teilnehmern dann den Weg von Station zu Station. „Der Vorteil eines Actionbounds besteht darin, dass man für die Stationen der Ralley nichts aufbauen muss. Es kann nichts kaputt oder verloren gehen. Alles ist digital hinterlegt“, erklärt Pastoralreferent Tobias Busche die Idee des Formats, das er zusammen mit Kolleginnen aus Ibbenbüren und Alpen am Niederrhein entwickelt hat. So bekommen die Gruppen Quizfragen zu beantworten, müssen Sandburgen bauen oder können sich Videos anschauen, die zur Station passen. „Und wer Datenvolumen sparen will, kann den Bound zu Hause hier von der Homepage der Kirchengemeinde oder direkt bei „Actionbound“ herunterladen“, ergänzt Busche augenzwinkernd.

Nur in der Martinuskirche.

Um möglichst vielen Menschen die gemeinsame Feier der Messe zu ermöglichen, wurden die Sitzplätze in der Martinus- und Franziskuskirche so eingerichtet, dass wir den Mindestabstand nur einhalten können, wenn wir auf das Knien bei der Wandlung verzichten. In den vergangenen Wochen hatten wir erlebt, dass sich einige Gemeindemitglieder in der Martinuskirche trotzdem hingekniet hatten. Darum haben wir in dieser Kirche einige Sitzorte ausgewiesen, an denen das Knien jetzt wieder erlaubt ist.

Diese Sitzorte in der Martinuskirche sind mit blauen Papierstreifen markiert. Darauf steht: „An diesem Platz ist Knien erlaubt.“ Oder: „In dieser Bank ist Knien erlaubt.“ Wer an so einem Platz ist, darf sich zur Wandlung oder zu persönlichem Gebet hinknien, muss es aber nicht. An allen anderen Sitzorten ist weiterhin nur Sitzen oder Stehen gestattet, damit der Mindestabstand zueinander eingehalten werden kann.
Wer also auf das Knien in der Martinuskirche nicht verzichten möchte, sage das bitte bei der Anmeldung im Pfarrbüro dazu.

In der Franziskuskirche bleibt es während der Corona-Krice weiterhin beim Verziecht auf das Knien im Gottesdienst.

Den neuen Sitzplan mit den Plätzen zum Knien können Sie hier einsehen und herunterladen.

Klima-Erlebnis-Ausstellung in der Jugendkirche.

Umweltverschmutzung, Wasser- und Energieverbrauch, faire Transport- und Arbeitsbedingungen – die Themen sind vielfältig und münden doch häufig in der Frage „Mensch, geht’s noch?“. Das Team der Jugendkirche MARY´s hat sich dieser Fragestellungen angenommen und dazu eine eigene Erlebnisausstellung konzipiert und gestaltet. „Gut neun Monate Zeit der Vorbereitung, die sich gelohnt haben. Die Ausstellung ist kein Museum, sondern setzt bei jedem Einzelnen konkret an und lädt zum entdecken und mitmachen ein“, berichtet Pastoralreferent Matthias Brinkschulte, der die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Idee begleitet.

Neben konkreten Fakten und Wissen, finden sich immer wieder spannende und anregende Ideen für das alltägliche Leben. „Wir haben uns gefragt, was kann ein einzelner Mensch beitragen? Welche Rolle spielt Gott und der Mensch dabei? Was kann eine Person bewegen und verändern? Lohnt sich das überhaupt bei gut sieben Milliarden Menschen?“ vertieft der Pastoralreferent die Idee und betont bereits jetzt, dass die Antworten der Ausstellung verblüffend, anregend und motivierend zugleich sind.

Vom 1. bis zum 31.7. ist die Ausstellung unter dem Titel „ERschöpft…?!“ in der Jugendkirche an der Grabenstraße zu sehen. Geöffnet jeden Samstag von 15-17.30 Uhr, jeden Sonntag von 15-17.30 Uhr und jeden Dienstagmorgen von 10-12 Uhr. Weitere Termine für Gruppen, Familienkreise, Kommuniongruppen, Familien oder Interessierte auf Anfrage per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!! Die Ausstellung ist kostenlos. Es sollten ca. 60-80 Minuten Zeit eingeplant werden. Ein Mund-Nasenschutz ist mitzubringen.

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