Pfadfinder gestalten Gottesdienste.

Seit 1994 wird das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Pfadfindern in der ganzen Welt verteilt. Als Symbol für Frieden, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle “Menschen guten Willens” weitergegeben werden. Per Zug wird das Licht an diesem Wochenende in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas bis nach Amerika und Argentinien.

Am Sonntag, den 15. Dezember, gestaltet der Pfadfinderstamm St. Josef den monatlichen Gottesdienst in der Jugendkirche Mary´s an der Grabenstraße einen Gottesdienst zum Friedenslicht. Dieser findet ausnahmsweise erst um 19 Uhr statt. Denn die Pfadfinder sind vorher im Dom zu Münster, wo das Friedenslicht um 17 Uhr ankommt. „Sonst bekommen wir das Friedenslicht nicht pünktlich zum Gottesdienst“, schmunzelt Stammesvorsitzender Nils Rehfeld.
Am folgenden Sonntag, den 22. Dezember gestaltet der Pfadfinderstamm Reckenfeld die 9.30 Uhr Messe in St. Franziskus als Friedenslichtgottesdienst.

Alle Grevener sind eingeladen eine kleine Laterne mitzubringen und das Licht in ihr zu Hause zu tragen. Wer keine Laterne zu Hause hat, kann ein kleines Windlicht zum Selbstkostenpreis vor dem Gottesdienst erwerben.

Das Friedenslicht wird auch in den anderen Kirchen der Martinus-Gemeinde als Zeichen der Hoffnung zum Verteilen bereitstehen. Wer das Licht empfängt, kann es an Freunden und Bekannten weitergeben, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.