Vorgabe aus dem Bistum Münster liegt vor.

Zu einer außerordentlichen gemeinsamen Sitzung trafen am Donnerstagabend die Mitglieder des Pfarreirats, Kirchenvorstands und Pastoralplanprojektgruppe in der Marienkirche zusammen. Anlass war der aktuelle Stand der Pastoralplanentwicklung der Pfarrei und das Ergebnis des Liegenschaftsgespräches in Münster, in dem sich Vertreter der Bistumsleitung zu den sechs Kirchorten der Pfarrei St. Martinus in Greven äußern.

Dieses Ergebnis des Liegenschaftsgespräches aus Münster bestätigt den Kirchstandort St. Josef links der Ems. Es  sieht vor, die bestehende Josefkirche bis auf dem Turm abzutragen. Außerdem beinhaltet es  eine sofortige Planungsfreigabe zur Errichtung eines multifunktionalen Gebäudes für Gottesdienste (u. a. auch bzgl. der Anforderungen des Projekts „Jugendkirche“) sowie Gruppen- und Sozialräumlichkeiten,  die bisher im baufälligen Pfarrheim an der Nordwalder Straße vorhanden waren.

Die verbleibenden zweidrittel Flächen des gesamten Areals  mit Rasenfläche, altem Pfarrhaus und altem Pfarrheim sollen anderweitig genutzt werden.

Weiter bestätigen die Vertreter des Bistums Münster die Pfarrkirche rechts der Ems, mit den beiden Pfarrheimen Haus der Begegnung und Haus Elisabeth. Die Neugestaltung und Konzeptionierung an der Josefkirche ist fest kombiniert mit der Aufgabe des Kirchortes St. Mariä Himmelfahrt in den nächsten fünf bis acht Jahren.

Hier zeigten sich die Mitglieder des Kirchenvorstands und Pfarreirats verwundert und unzufrieden, da der Bericht auch den Wegfall des gut frequentierten Pfarrheimes Haus Liudger beinhaltet.

Die Pfarrei wäre dann mit je einem Kirch-Standort links und rechts der Ems im Stadtbereich aufgestellt, wobei der Standortnachteil der Pfarrkirche am Kirchberg durch die Zuwegung, Parkplatzsituation und mangelnde Rasenfreiflächen benannt wurde.

Die Kirchorte Franziskus in Reckenfeld, Heilige Schutzengel in Schmedehausen und Wendelin in Bockholt sind aufgrund der örtlichen Entfernung aktuell nicht betroffen.

Nach einer ausführlichen Diskussion und dem Abwägen zahlreicher Argumente beraten die Gremien in den nächsten Sitzungen dazu weiter. Zusätzlich wird eine Planungsgruppe gegründet, welche die nächsten Schritte abstimmt und, sobald konkretere Pläne vorliegen, diese in einer Gemeindeversammlung vorstellt.