Die Flüchtlingshilfe Greven startet jetzt mit einem neuen Programm zur Sprachförderung.

Bernhard Hülsken und Heinz Kues konnten dazu 20 interessierte Ehrenamtliche bei einem zweiten Informationsabend  begrüßen. Das Angebot soll die die Sprachkurse an der Volkshochschule ergänzen, da aufgrund der großen Anzahl von Flüchtlingen die nach Greven kommen, die dortigen Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Im Pfarrheim an der St. Josefskirche, dem neuen „Lernzentrum“ bildeten sich jetzt fünf Teams von Ehrenamtlichen, die schon z. T. in der kommenden Woche mit den ersten „Unterrichtsstunden“ beginnen wollen. Fachlich begleitet wird das Angebot von Theo Tillman, dem ehemaligen Leiter der Anne Frank Realschule.

Das Ganze orientiert sich an dem „Thannhauser Modell“, das in der bayrischen Kleinstadt von einem dortigen Helferkreis entwickelt wurde. Dadurch können sowohl den Ehrenamtlichen als auch den teilnehmenden Asylbewerbern entsprechende schriftliche .Materialien zur Verfügung gestellt werden. Eine große Bereicherung erfuhr der Informationsabend im St. Josefs Pfarrheim durch Rosseh Ahmad, die in Syrien geboren ist und seit längerem in Greven wohnt. Sie gab Hinweise, worauf im Umgang von unterschiedlichen Kulturen zu achten ist z. B. welche Begrüßungsformen es gibt oder welche Bedeutung die Religion hat.