Große Resonanz.

Auf große Resonanz stieß jetzt eine Veranstaltung des Sachausschusses Ehe und Familie der Pfarrgemeinde St. Martinus zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht. Ida Gerdemann vom ambulanten Hospizdienst der Malteser aus Greven referierte vor ca. 60 Interessierten sehr anschaulich und sensibel zu diesem komplexen Thema. Sie wies daraufhin, dass es seit dem 1.9.2009 eine gesetzlich Regelung gebe und damit mehr Rechtssicherheit gegeben sei. Jeder Erwachsene solle möglichst eine Patientenverfügung für sich abfassen gekoppelt mit einer Vorsorgevollmacht für eine Vertrauensperson, wenn man sich selber nicht mehr entsprechend äußern kann. So könne sichergestellt werden, dass die eigenen Wünsche bei einer schweren Erkrankung berücksichtigt werden. Frau Gerdemann stellte auch praktische Beispiele von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten vor. Hinsichtlich der Erstellung wurde eine Beratung empfohlen u. a. über die Hospizdienste, Beratungsstellen oder Hausärzte.

Heinz Kues