Nach fast 44 Berufsjahren

wurde am Freitag, den 01. September unsere langjährige KiTa -Leitung des Martinuskindergartens, Ellen Reddemann, verabschiedet. Frau Reddemann war in unserer Gemeinde 13,5 Jahre tätig. In dieser Zeit war sie mit vielen Veränderungen und besonderen Herausforderungen konfrontiert. So wurde von ihr die erste Konzeption im Team entwickelt und geschrieben. Bedingt durch den hohen Bedarf an die Betreuung von Kindern mit besonderem Förderbedarf hat sie diese Kita zu einer Schwerpunkteinrichtung entwickelt, bis das Land NRW diese Möglichkeit wieder abgeschafft hat. Noch heute erfahren Kinder mit besonderem Förderbedarf in der Kita St. Martinus eine herausragende Unterstützung. 2008 wurde, für den Kindertagesstättenbereich in dieser Region ausgesprochen früh und innovativ, ein Qualitätsmanagement geschrieben. Auch die Integration von Migrationsfamilien lag ihr stets am Herzen. Gerade im Wohnumfeld von der Kita St. Martinus eine besondere Herausforderung. So ist in den letzten Jahren auch noch mal ein besonderer Schwerpunkt „Musik und Sprache!“ entstanden, denn wo die Sprache aufhört fängt die Musik an! Von Ihrem besonderen musikalischen Talent konnten die Einrichtung und somit viele Kinder profitieren. Mit Frohsinn und Optimismus hat sie sich stets neuen Herausforderungen gestellt.

Nach der Einführung des Verbundsystems vor genau heute 5 Jahren gab es eine sehr positive Zusammenarbeit mit der Verbundleitung Barbara Tröster. Besonders zu erwähnen sind hier ein weiterer U3 Ausbau, die konzeptionelle Weiterentwicklung, Entwicklung zur Plus - und Sprachfördereinrichtung, eine zusätzliche Gruppe als Lernwerkstatt für Vorschulkinder im Gertrudenstift, ein Familienzentrum im Verbund mit den drei Kitas St. Vinzenz, St. Mariä Himmelfahrt und St. Johannes und der besondere Schwerpunkt von Musik und Sprache. Auch eine Erneuerung der Außenanlage, so wie der Inneneinrichtung nach heutigen Standards konnte in den letzten Jahren umgesetzt. Frau Borgmann, langjährige Mitarbeiterin in der Kita St. Martinus, wird die Leitung des Hauses übernehmen. Barbara Tröster freut sich, gemeinsam mit Frau Borgmann die Geschicke des Hauses weiter zu entwickeln. Frau Reddemann wünschen wir für ihren weiteren Lebensweg viel Glück, Gesundheit und Gottes Segen!