Was ist ein Institutionelles Schutzkonzept?

Ein Schutzkonzept ist die breit angelegte Bemühung einer Institution (also auch eine Pfarrei), Kinder, Jugendliche und schutz- und hilfebedürftige Erwachsene vor sexualisierter Gewalt zu schützen.

Was bringen Schutzkonzepte?

Das Schutzkonzept soll

  • sensibilisieren, aufklären und Wissen über sexualisierte Gewalt und Kinderschutz vermitteln,
  • die Handelnden stärken und sie befähigen, die Verantwortung für den Schutz der Kinder und Jugendlichen zu übernehmen,
  • Orientierung und Sicherheit (Schutz) für alle Beteiligten bieten,
  • den Aufbau einer wertschätzenden und grenzwahrenden Umgangskultur fördern,
  • unterstützen, dass alle Beteiligten sensibel für die internen Abläufe werden und flexibel reagieren, wenn es zu kleineren Fehlern und Störungen kommt,
  • die Beteiligten vorbereiten, falls das Unerwartete eintreten sollte.

Woraus besteht ein Schutzkonzept?

  • Ein Schutzkonzept besteht aus verschiedenen Bausteinen, die ineinander greifen.
  • Dazu gehören u.a. Reflexion und Auseinandersetzung mit den einrichtungsinternen Strukturen, den zugrundliegenden Konzepten, den Regeln, der Organisationskultur und der Haltung der Beschäftigten.
  • Ein wichtiger Baustein ist die Einbeziehung und Beteiligung aller Betroffenen, also der Kinder, Jugendlichen, Eltern, Mitarbeiter/innen, Leiter/innen, Gremien usw. (Partizipation). Alle sollen in geeigneter Weise an der Entwicklung des Schutzkonzeptes mitwirken.