Weihbischof Geerlings bei der Grevener Flüchtlingshilfe.

Einfache Lösungen wird es nach der Auffassung von Weihbischof Geerlings nicht geben, um auf die Situation der Flüchtlinge und die weltweiten Fluchtbewegungen angemessen zu reagieren. Die Flüchtlingshilfe Greven hatte ihn jetzt in seiner Funktion als stellvertretenden Vorsitzenden der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz zu einem Gesprächsabend in das Haus Liudger eingeladen. Natürlich sei es richtig die Fluchtursachen zu bekämpfen. Es sei aber naiv zu glauben, man könne die komplexen Konfliktherde an vieler Stellen in der Welt kurzfristig lösen, verdeutlich Dieter Geerlings. „Wenn Menschen nach Deutschland kommen, muss man Ihnen helfen und eine angemessene Unterstützung geben. Seien Sie sicher, keiner verlässt seine Heimat ohne große Not“, so Geerlings.

Die auf Initiative des Sachausschuss Ehe und Familie der Martinus-Gemeinde initiierte Flüchtlingshilfe lädt alle Interessierten ganz herzlich zu einem weiteren Treffen ein. Es findet statt am Mittwoch, 27. Mai. um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung / Pfarrzentrum St. Martinus, Marktplatz 5 (direkt an der St. Martinuskirche).

Es sollen die aktuellen Aktivitäten und die Entwicklungen im letzten halben Jahr dargestellt werden.  Es wird u. a. um die die Themen Sprache und Schule gehen sowie um den Bereich Arbeit / Praktika und Hospitation. Es gibt eine Information aus den Ausschüssen der Stadt und einen Ausblick auf geplante kleinere und größere Aktionen und Veranstaltungen.

Was ist die Aufgabe von Kirche und Gesellschaft ?

Zu dieser Thematik lädt die Flüchtlingshilfe Greven zu einem Gesprächsabend mit Weihbischof Dieter Geerlings aus Münster ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 2. Juni um 19.45 Uhr im Haus Liudger statt, Grabenstr. 24. Weihbischof Dieter Geerlings ist stellvertretender Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Aufgrund vieler Krisengebiete gibt es weltweit mehr als 45 Mill. Flüchtlinge. Auch in Deutschland gibt es eine steigende Zahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern, die unter z. T. dramatischen Bedingungen ihr Land verlassen müssen. Können wir da einfach wegsehen? Werden wir überfordert? Ärmere Länder nehmen mehr Menschen auf. So leben z. Zt. im Libanon mehr als eine Million Flüchtlinge bei einer Einwohnerzahl von ca. 4,5 Millionen.. Ist die Flüchtlingspolitik angemessen? Wie ist die Position der Katholischen Kirche? Kann das Kirchenasyl unter bestimmten Voraussetzungen ein richtiger Ansatz sein?  Zu diesen und anderen Fragen wird Weihbischof Geerlings am 2. Juni Stellung beziehen.

 

Danke an den vielen Spendern.

Mehr als 35 Interessierte nahmen jetzt an dem 1. Treffen der Flüchtlingshilfe Greven in 2015 teil. Die Initiatoren berichteten von vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung, gerade in der Vorweihnachtszeit und entsprechenden Angeboten an ehrenamtlichem Engagement sowie für Sach -und Geldspenden. Die Flüchtlingshilfe bedankt sich bei den vielen Spendern, die die Finanzierung der weiteren Sprachkurse ermöglichen. Rike Bünder und Lore Hauschild gaben im Haus der Begegnung einen Überblick über die Aktivitäten im Bereich Schulen.