Die Flüchtlingshilfe lädt zu einem weiteren Begegnungscafe in die Karderie beim Ballenlager ein.

Es findet statt am Dienstag den 10. November von 16.00 – 18.00 Uhr. Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen und insbesondere natürlich die Greven lebenden Flüchtlinge. Bei einem gemütlichen Beisammensein  bei Tee, Kaffee, Plätzchen und Getränken geht es um eine lockeres Kennenlernen. Es können Kontakt geknüpft, Gesellschaftsspiele erprobt oder auch praktische Hinweise für den Alltag in Deutschland ausgetauscht werden. Das Begegnungscafe ist ein Kooperationsangebot zwischen der Flüchtlingshilfe und der Freiwilligenagentur Pluspunkt. Die Treffen finden schon seit längerem an jedem 2. Dienstag in der Karderie statt und sollen im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Die Flüchtlingshilfe hat jetzt mit einem neuen Model der Sprachförderung begonnen.

In dieser und in der vergangenen Woche sind ca. 20 Ehrenamtliche in fünf Teams gestartet. Dadurch konnten etwa 50 Flüchtlinge, Frauen und Männer erreicht werden In den zweimal in der Woche stattfinden Treffen geht es um die Vermittlung von einfachen deutschen Sprachkenntnissen aber auch um die Erstorientierung in einer fremden Kultur –und Sprachwelt. Für den Unterricht können die Räumlichkeiten der Pfarrgmeinde St. Maritnus im Pfarrheim an der St. Josefskirche als auch des Pluspunkts, der Freiwilligenagentur in Greven, genutzt werden mit dem die Flüchtlingshilfe kooperiert. Zum regelmäßigen Programm sollen auch  „Exkursionen“ gehören wie gemeinsamer Einkauf, Besuch des Wochenmarktes oder der Stadtbücherei Das Modell der Sprachförderung wird die Sprachkurse an der Volkshochschule Emsdetten-Greven ergänzen. Die ehrenamtlichen Sprachtrainer als auch die teilnehmenden Asylbewerrber erhalten die Materialien nach dem sogenannten „Thannhauser Modell“. In der bayrischen Kleinstadt wurde die Arbeitshilfe von einem ehrenamtlichen Helferkreis entwickelt  

Die Flüchtlingshilfe Greven startet jetzt mit einem neuen Programm zur Sprachförderung.

Bernhard Hülsken und Heinz Kues konnten dazu 20 interessierte Ehrenamtliche bei einem zweiten Informationsabend  begrüßen. Das Angebot soll die die Sprachkurse an der Volkshochschule ergänzen, da aufgrund der großen Anzahl von Flüchtlingen die nach Greven kommen, die dortigen Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Im Pfarrheim an der St. Josefskirche, dem neuen „Lernzentrum“ bildeten sich jetzt fünf Teams von Ehrenamtlichen, die schon z. T. in der kommenden Woche mit den ersten „Unterrichtsstunden“ beginnen wollen. Fachlich begleitet wird das Angebot von Theo Tillman, dem ehemaligen Leiter der Anne Frank Realschule.

Weiteres Treffen sehr gut besucht.

Die dramatischen Bilder der Flucht und die Schicksale der geflüchteten Menschen bewegen auch die Bürger in Greven. Die Flüchtlingshilfe hatte jetzt zu einem weiteren Treffen eingeladen und Bernhard Hülsken und Heinz Kues konnten mehr als 80 Interessierte begrüßen. Der Raum im Haus der Begegnung war übervoll. Torsten von Düllen berichtete aus Sicht der Stadtverwaltung u. a. von stark gestiegenen Zuweisungen auch nach Greven. Daher habe der Sozialausschuss in der vergangenen Woche beschlossen 300 zusätzliche Plätze durch entsprechende Baumaßnahmen zu schaffen. Es sei sehr schwierig geeignete Bausubstanz im Bestand zu finden. Man habe mehr als 100 Objekte geprüft. Zur Finanzierung erläuterte er auf Nachfrage, dass die Unterstützung von Bund und Land unzureichend sei und 75 % von der Stadt Greven getragen werden müsse.