Das Interesse an der Arbeit der Flüchtlingshilfe ist in Greven weiterhin sehr groß.

Bernhard Hülsken und Heinz Kues konnten jetzt  zu einem Treffen im Haus Liudger mehr als 40 Interessierte begrüßen. Daran und an den vielfältigen von Ehrenamtlichen getragenen Aktivitäten wird deutlich, dass sich in Greven die positive Willkommenskultur fortsetzt. Die Verantwortlichen verstehen dies auch als ein Signal gegen besorgniserregende Tendenzen in der Gesellschaft oder auch positive Wahlergebnisse zugunsten der AFD. Sie berichteten in einem kurzen Überblick vom Tätigkeitsbericht, den die Flüchtlingshilfe über ihre Aktivitäten von April 2014 bis Juni 2016 erstellt hat. Er ist auf der Internetseite der Pfarrgemeinde St. Martinus eingestellt. Das Besondere ist sicherlich, dass sich jetzt schon über eine sehr lange Zeit hinweg ein  großes kontinuierliches bürgerschaftliches Engagement gibt. Maike Krumm neu eingestellte Flüchtlingsberaterin des CV Emsdetten-Greven informierte in einem weiteren Schwerpunkt des Treffens über den Ablauf eines Asylverfahrens bis hin zu der Möglichkeit, dass Ehrenamtliche Asylbewerber auch bei der konkreten Anhörung unterstützen können. Die Mitarbeiterin des Caritasverbandes ist an der Kirchstraße 5 in Greven erreichbar mit regelmäßigen Sprechstunden freitags von 10.00 -12.00 Uhr für Asylbewerber und über eine offene Sprechstunde für Ehrenamtliche mittwochs von 17.00-18.00 Uhr sowie tel. über 02571 / 800916 und über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Fay Leno, der aus Guinea nach Deutschland gekommen ist berichtete in dem  weiteren Schwerpunkt „Arbeit und Beschäftigung“  sehr eindrucksvoll davon, wie er sich in Greven zurecht gefunden hat auch mit Unterstützung von Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe. Nach dem Bundesfreiwilligendienst hat er jetzt zum 1.8.2016 mit einer Ausbildung zum Altenpfleger beim CV Emsdetten begonnen. Christa Kriete vom Fachddienst „Flucht und Migration“ des CV Emsdetten-Greven“ ist u. a. in diesem Themenfeld tätig, wenn es sich um Fragen von Beschäftigung, Praktika, Ausbildungsstellen geht. Sie informierte über ermutigende Erfahrungen in Kontakt mit Grevener Firmen, aber auch von bürokratischen Hürden, die an vielen Stellen zu überwinden sind. Neben dem Angebot der Sprachkurse ist die Unterstützung von Kinder und Jugendlichen konkret an den Schulen aber auch durch unterschiedliche Gruppenangebote  ein zentraler Bereich der Flüchtlingshilfe. Hier sind nach wie vor die meisten Ehrenamtlichen tätig. Lucie Marie Borkenhagen, die seit dem 1. Juli ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Flüchtlingshilfe absolviert, informierte die Anwesenden über das neue Angebot einer Mädchengruppe. Die Veranstaltung fand in ihre Abrundung in einigen Veranstaltungshinweisen und den Ausblick auf ein „Dankeschön“-Treffen, das im November stattfinden wird.