Sie können hier den aktuellen und neuen Flyer der Flüchtlingshilfe öffnen und herunterladen.

Einen Bereich der Flüchtlingshilfe mit weiteren Informationen finden Sie auch hier auf der Seite der Stadt Greven.

Beim ersten öffentlichen Treffen der Flüchtlingshilfe in 2017

konnten Bernhard Hülsken und Heinz Kues jetzt fast 50 Interessierte im Haus Liudger begrüßen. Maike Krumm, Flüchtlingsberaterin des CV Emsdetten-Greven, berichtete zunächst über Schwerpunkte in ihrer Beratungspraxis. Diese  beziehen sich u. a. auf die komplizierten und langwierigen Fragen des Familiennachzugs, der rechtlich umstrittenen kommunalen Wohnsichtauflage und auf das durch das Integrationsgesetz neu geschaffene Bleiberecht während der Ausbildung eines Geflüchteten. Maike Krumm ist Ansprechpartnerin für Asylbewerber aber auch für Ehrenamtliche.  Im Mittelpunkt des Abends standen die Informationen von Bertold Böing, dem neuen Wohnungsmanger  der Stadt Greven. Er erläuterte, dass in Greven bezahlbarer Wohnraum kaum verfügbar sei. Diese Problematik bestehe aber schon länger, unabhängig von dem Zuzug von Flüchtlingen nach Greven. Er stellte kurzfristige Aktivitäten vor u. a. alle Beteiligten am Wohnungsmarkt in Greven anzusprechen oder auch alle städtischen Wohnimmobilien zu prüfen, ob sie für bestimmte Zielgruppen zur Verfügung stehen. Es wurde deutlich, dass mehr in den öffentlich geförderten Wohnraum investiert werden muss.  Eine anwesende Vermieterin konnte am Informationsabend der Flüchtlingshilfe eine freie Wohnung anbieten. Bertold Böing stellte als eine Neuerung ein Merkblatt „Der Weg zur eigenen Wohnung“ vor,  für Geflüchtete und Unterstützer / innen mit sehr konkreten Hinweisen.

Bewerbungsstart für das Projekt am Beach

Die Flüchtlingshilfe Greven startet nach dem viel beachteten und erfolgreichen Kunstprojekt „Greven bekennt Farbe“ eine weitere Aktion in Kooperation mit der türkisch-muslimischen Gemeinde. Die nunmehr 10 Jahre alten und fast verblichenen Einzelporträts an der Unterseite der Fußgängerbrücke am Beach sollen durch Doppelporträts ersetzt werden. Hinter „Greven ist Farbe“, so das Motto der neuen Aktion, steckt die Idee, dass wir alle Grevener sind – unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, Geburtsort oder Muttersprache. Und dies soll durch die Doppelporträts ausgedrückt werden. Ein Grevener mit Migrationsgeschichte und einer ohne diesen Hintergrund lassen sich als Menschen-Paar fotografieren. Es können Nachbarn sein, Kollegen, Freunde, Team- oder Mannschaftsmitglieder, (Sprach-)Paten, Chormitglieder etc.. Auch Einzelpersonen, die noch keinen Fotopartner haben, sich jedoch am Projekt beteiligen möchten, sind eingeladen sich zu bewerben. Bewerbungen zum Projekt können ab sofort auf unterschiedliche Art eingereicht werden: per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; schriftlich bei der türkisch-muslimischen Gemeinde (Alte Bahnhofstr. 58) oder der Pfarrgemeinde St. Martinus (Marktplatz 5): Stichwort – Bewerbung „Greven ist Farbe“.

der Flüchtlingshilfe Greven.