Am 15.01.2016 fuhren etwa 25 Frauen mit dem Zug nach Münster.

Auf dem Programm stand die Besichtigung des Paulusdoms. Motto der Führung war: „Auf den Spuren der Frauen“. Dementsprechend informierte die Domführerin insbesondere gerade über diese Besonderheiten im Dom. Aber zunächst gab es außerhalb des Doms bauliche und geschichtliche Informationen. Der jetzige Bau, der im Jahr 1264 fertig gestellt wurde, ist bereits der dritte nach zwei Vorgängern aus den Jahren 800/805 und 1090. In dem sogenannten „Paradies“, der Vorhalle des Doms, befindet sich gleich die dort einzige Frauenfigur, die heilige Maria Magdalena. Eine weniger auffällige Figur befindet sich im Dom links vom Eingang: die heilige Barbara, die als Attribut einen runden Turm mit drei Fenstern bei sich trägt. Der Legende nach wurde sie von ihrem Vater in einen Turm gesteckt, um sie an der Heirat zu hindern und sie den christlichen Einflüssen zu entziehen. Natürlich gab es noch zahlreiche Informationen zu weiteren Heiligenfiguren. Auf eine Heilige wurde dann aber noch besonders hingewiesen: Katharina von Alexandria, die als Patronin der Prediger gilt und bei "gehemmter Zunge" angerufen wird. Daher steht diese Figur  passenderweise gegenüber der Kanzel. Blickfang und Anziehungspunkt für Betende und Besucher ist schon seit 13 Jahren in der Maximuskapelle das dort stehende Elfenbeinkreuz, welches gerade erst jetzt Dank eines Stifters offiziell erworben werden konnte. Das wohl bedeutendsten Elfenbeinkruzifix Europas, ist aus einem ungewöhnlich großen Stück Elfenbein in einem Stück gearbeitet.

zum Thema heiliger Josef.

Es sind nur noch ein paar Tage bis Weihnachten, die für alle noch mit viel äußerer Arbeit und innerer Vorbereitung verbunden sind. Dabei müßten doch die Wochen vor Weihnachten eine Zeit sein, in der wir zur Ruhe kommen. Traditionell ist die Adventszeit doch dazu gedacht, dass wir eben nicht hetzen, sondern uns besinnen auf das, was in unserem Leben eigentlich zählt. Daher hatte die KAB St. Marien am 4.Advent zu einem besinnlichen Abend ins Haus Liudger eingeladen. Das Thema des Abends war der heilige Josef. Der heilige Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas in der Weihnachtsgeschichte erwähnt. Gott war in seiner Menschwerdung "angewiesen" auf die Solidarität, das Mitwirken der Menschen. Ein wichtiger Mitarbeiter dieses Heilsgeschehens war der heilige Josef, ein stiller, unscheinbarer Mensch. Nur an wenigen Stellen der heiligen Schrift ist die Rede von ihm. Es ist nur wenig was wir von Josef wissen. Aber so viel wissen wir doch, dass er in schwierigen Situationen Tatkraft und Mut bewiesen hat - aus Gottvertrauen, in der Beziehung zur Familie, bei der Flucht. Gerade die Situation der Flucht vieler Menschen bedrängt uns in diesen Wochen stark. Und so lauschten die KABler den Texten und Geschichten zu den verschiedenen Lebenssituationen des heiligen Josef, die auch mit den Situtionen vieler Menschen heute vergleichbar sind. Zwischendurch wurden altvertraute Adventslieder gesungen, die von Monika Korte auf der Flöte begleitet wurden. Nach dem besinnlichen Teil war noch Zeit, um bei Plätzchen und Glühwein ins Gespräch zu kommen.

Viele erleben die Adventszeit als eine Zeit

in der sie rennen und hasten, in der sie vor sich selbst davonlaufen. Aber in all dieser Betriebsamkeit steht die Sehnsucht, endlich einmal anzukommen, einfach nur da zu sein und die Gegenwart zu genießen. Die Adventszeit lädt uns ein, still zu werden, eine Kerze anzuzünden und uns hinzusetzen um uns von ihrem Licht betrachten zu lassen.

Am Sonntag wurde die zweite Kerze am Adventskranz angezündet und so hatte Doris Tönsgerlemann die Senioren von Mariä Himmelfahrt zu einem besinnlichen Nachmittag eingeladen. Nach dem Kaffeetrinken lauschten die Besucher meditativen Texten und Gedichten zur Adventszeit. Zwischendurch wurden vertraute Adventslieder gesungen. Zum Abschluss bekam jeder Teilnehmer eine Amarylis, festlich dekoriert, geschenkt, worüber sich alle freuten. Doris Tönsgerlemann wünschte allen noch einen guten Weg durch den Advent 2015.

Über 100 Frauen der kfd St. Josef waren der Einladung zur traditionellen Adventsfeier am 10. Dezember gefolgt.

Teamsprecherin Anneliese Bussmeier begrüßte sie im Namen des Teams sehr herzlich in der Gaststätte „Zum Vosskotten“. Ein ganz besonderer Gruß galt auch dem Präses, Herrn Pfarrer Klaus Lunemann. Die Veranstaltung wurde mit dem Lied „Macht hoch die Tür“ und einigen von Anneliese Bussmeier vorgetragenen Gedichten eingeleitet.

Nach dem anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken und wie Pfarrer Klaus Lunemann bemerkte, leeren Tellern hob er bei einem lockeren Austausch mit den Gästen hervor, wie wichtig es doch sei, sich aufgehoben zu fühlen in einer Gemeinschaft, vor allem in der adventlichen Zeit. Unter anderen waren natürlich auch die Flüchtlinge ein Thema und wie wichtig es sei, dass diese menschenwürdig empfangen würden. Denn da gebe es auch eine Parallele zur Herbergssuche in der Weihnachtsgeschichte. Pfarrer Lunemann wünschte abschließend den Frauen und ihren Familien eine gesegnete Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und Gottes Segen für das Neue Jahr, in dem man hoffentlich immer offene Türen finden möge.

Knapp 50 Frauen der kfd St. Josef fuhren am 25.11. nach Düsseldorf

und besuchten den dortigen Landtag sowie anschließend den Weihnachtsmarkt. Glockenschlag 10:00 Uhr startete der Bus ab Josefskirche. Seit über 20 Jahren ist der Landtag im Parlamentsgebäude am Düsseldorfer Rheinufer zuhause und fasziniert jährlich mit seiner kreisrunden Architektur rund 70.000 Besucherinnen und Besucher von nah und fern. Dort angekommen und nach dem erforderlichen Sicherheitscheck gab es auf der Zuschauertribüne des Plenarsaals eine ca. einstündige Einführung in die parlamentarische Arbeit, die Tätigkeit der Abgeordneten und die Architektur des Landtagsgebäudes. Ein anschließendes informatives Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Frau Christina Schulze Föcking und eine rege Diskussion über aktuelle Themen rundete die Veranstaltung ab. Zum Abschluss wurden noch Kaffee und Kuchen gereicht. Nach all den zahlreichen Informationen „ging die Reise weiter“ zum Weihnachtsmarkt. Auf den verschiedenen Plätzen rund um Königsallee und Düsseldorfer Rathaus sowie dem„Engelchen Markt“ und dem „Sternchenmarkt“  wurde der eine oder andere Glühwein getrunken. Viele weitere kulinarische Genüsse luden zum Verweilen und Genießen ein. Denn schließlich sind insgesamt über 200 weihnachtlich dekorierte Hütten u.a. mit kunstvollem Handwerk, glitzernden Christbaumschmuck und Schnitzereien aus dem Erzgebirge aufgebaut. Die Stimmung war dementsprechend bestens. Die Rückfahrt wurde planmäßig um 20:00 Uhr angetreten und die Teilnehmer trafen mit den zahlreichen Eindrücken des Tages wieder in Greven ein.