Die kfd St. Josef hatte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung

am vergangenen Freitag in die Gaststätte „Zum Vosskotten“ geladen und Teamsprecherin Anneliese Bussmeier konnte neben den zahlreichen Mitgliedern auch Präses Pfarrer Klaus Lunemann begrüßen.

Gleich zu Beginn der Versammlung wurde der seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Mitglieder der kfd St. Josef gedacht. „Alltagsglück“, so hieß eine kleine, von Anneliese Bussmeier vorgetragene Geschichte, in der sich ein Psychiater namens Hector fragt, was im Leben eigentlich glücklicht macht. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit Kuchen und Schnittchen begrüßte Pfarrer Klaus Lunemann die kfd-Frauen herzlich. Miteinander unterwegs sein -auch in Bezug auf Ostern- sowie gerade bei und nach dunklen Phasen die befreiende Kraft des Frühjahrs erfahren, das wünschte er den Anwesenden. Die Gemeinschaft in der kfd pflegen und somit Freude und Leid tragen, sei ein wichtiger Aspekt.  Ostern sei das Fest des Lichtes und der Befreiung. Er wünschte allen ein gesegnetes Osterfest und einen guten Weg in der kfd, verbunden mit einem Dank an die Organisatoren und das Team. Kassiererin Barbara Volk trug dann den Kassenbericht vor. Die derzeitigen Kassenprüferinnen Inge Welp und Margret Wiotte  bestätigten die ordnungsgemäße und solide Führung der Kasse, so dass Entlastung erteilt werden konnte. Inge Welp schied turnusmäßig nach 2 Jahren aus und Christel Buller wurde als neue Kassenprüferin gewählt.

Die Akteure der Karnevalsparty der kfd St. Josef

haben wieder einmal mit Herzblut und Leidenschaft bewiesen, dass ihnen der Humor nicht fremd ist. Von Frauen für Frauen getreu dem diesjährigen Motto "Karneval Helau, Spaß für jede Frau" gaben die Aktiven alles. Einen wohl gelungenen Sketch gab Newcomer Gaby Steger zum Besten. Ihr philosophisches Thema: "Wie erklärt der Vater dem Sohne die große Politik“. Ein echter Karnevalsjeck, Rita Javers, kannte sich mit schnarchgeschädigten Frauen recht gut aus. Bravourös erläuterten Monika Sieg und Margret Wolf die Logik der Waschfrauen. Loriot hätte seine helle Freude an der glänzenden Darbietung seines Sketches: „Fernsehabend". Vorgetragen von den karnevalerfahrenen Damen Steffi Ahlert und Monika Linden. Helene Fischer, alias Lisa Heitmann, machte die Närrinnen mit dem Lied „Atemlos“ natürlich atemlos. Worüber die Häkeldamen so plaudern, berichtete Humorprofi „Usse Mia“ Maria Kissenkötter. Alt bewährte Karnevalistinnen wie Agnes Deupmann, Helga Eisenkopf und Maria Holtmann wurden lobend von der Karnevalspräsidentin Inge Pietig aus den Reihen der Aktiven verabschiedet. 

Am 15.01.2016 fuhren etwa 25 Frauen mit dem Zug nach Münster.

Auf dem Programm stand die Besichtigung des Paulusdoms. Motto der Führung war: „Auf den Spuren der Frauen“. Dementsprechend informierte die Domführerin insbesondere gerade über diese Besonderheiten im Dom. Aber zunächst gab es außerhalb des Doms bauliche und geschichtliche Informationen. Der jetzige Bau, der im Jahr 1264 fertig gestellt wurde, ist bereits der dritte nach zwei Vorgängern aus den Jahren 800/805 und 1090. In dem sogenannten „Paradies“, der Vorhalle des Doms, befindet sich gleich die dort einzige Frauenfigur, die heilige Maria Magdalena. Eine weniger auffällige Figur befindet sich im Dom links vom Eingang: die heilige Barbara, die als Attribut einen runden Turm mit drei Fenstern bei sich trägt. Der Legende nach wurde sie von ihrem Vater in einen Turm gesteckt, um sie an der Heirat zu hindern und sie den christlichen Einflüssen zu entziehen. Natürlich gab es noch zahlreiche Informationen zu weiteren Heiligenfiguren. Auf eine Heilige wurde dann aber noch besonders hingewiesen: Katharina von Alexandria, die als Patronin der Prediger gilt und bei "gehemmter Zunge" angerufen wird. Daher steht diese Figur  passenderweise gegenüber der Kanzel. Blickfang und Anziehungspunkt für Betende und Besucher ist schon seit 13 Jahren in der Maximuskapelle das dort stehende Elfenbeinkreuz, welches gerade erst jetzt Dank eines Stifters offiziell erworben werden konnte. Das wohl bedeutendsten Elfenbeinkruzifix Europas, ist aus einem ungewöhnlich großen Stück Elfenbein in einem Stück gearbeitet.

Bei winterlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein

trafen sich am Freitag, 22.1.2016,   26 Frauen der kfd St. Josef zum jährlichen Winterspaziergang. Treffpunkt war um 14:00 Uhr der Bahnhof. Über Fußgängerbrücke, Deich, vorbei am Anglerheim, ging es über Wirtschaftswege, natürlich mit ein paar „Stärkungspausen“, zum Hof Wigger. Gegen 16:00 Uhr warteten dort schon 16 mit dem Auto angereiste Frauen an der Kaffeetafel auf die Wanderer. Nach einem „Plauderstündchen“ bei Kaffee und Kuchen trat man gut gelaunt wieder den Heimweg an. Einhellige Meinung: "Es war wieder ein toll organisierter, schöner Nachmittag".

zum Thema heiliger Josef.

Es sind nur noch ein paar Tage bis Weihnachten, die für alle noch mit viel äußerer Arbeit und innerer Vorbereitung verbunden sind. Dabei müßten doch die Wochen vor Weihnachten eine Zeit sein, in der wir zur Ruhe kommen. Traditionell ist die Adventszeit doch dazu gedacht, dass wir eben nicht hetzen, sondern uns besinnen auf das, was in unserem Leben eigentlich zählt. Daher hatte die KAB St. Marien am 4.Advent zu einem besinnlichen Abend ins Haus Liudger eingeladen. Das Thema des Abends war der heilige Josef. Der heilige Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas in der Weihnachtsgeschichte erwähnt. Gott war in seiner Menschwerdung "angewiesen" auf die Solidarität, das Mitwirken der Menschen. Ein wichtiger Mitarbeiter dieses Heilsgeschehens war der heilige Josef, ein stiller, unscheinbarer Mensch. Nur an wenigen Stellen der heiligen Schrift ist die Rede von ihm. Es ist nur wenig was wir von Josef wissen. Aber so viel wissen wir doch, dass er in schwierigen Situationen Tatkraft und Mut bewiesen hat - aus Gottvertrauen, in der Beziehung zur Familie, bei der Flucht. Gerade die Situation der Flucht vieler Menschen bedrängt uns in diesen Wochen stark. Und so lauschten die KABler den Texten und Geschichten zu den verschiedenen Lebenssituationen des heiligen Josef, die auch mit den Situtionen vieler Menschen heute vergleichbar sind. Zwischendurch wurden altvertraute Adventslieder gesungen, die von Monika Korte auf der Flöte begleitet wurden. Nach dem besinnlichen Teil war noch Zeit, um bei Plätzchen und Glühwein ins Gespräch zu kommen.