Am 1. Adventssonntag bereits um 06:30 Uhrweihnachtsmarkt luebeck 2017 250

starteten über 40 Frauen der kfd St. Josef zu einer zweitägigen Tour nach Lübeck. Gleich am Mittag wurde - in zwei Gruppen geteilt - bei einer spannend-informativen Stadtführung alles Wissenswerte über Lübeck vermittelt. Marzipan, Thomas Mann, Kultur, Holstentor – das sind die Begriffe, die vielen zuerst zu Lübeck einfallen. Das geschlossene Stadtbild wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Geprägt ist die Hansestadt Lübeck seit Jahrhunderten von den "Sieben Türmen“. Hiermit sind die sieben Türme der fünf großen Innenstadtkirchen Marienkirche, Dom, Aegidienkirche, Petrikirche und Jakobikirche gemeint. Viel zu entdecken gab es auch in der Altstadt mit seinen geschichtsträchtigen Gassen. Gut erhaltene, stolze Patrizierhäuser, das Holstentor, das Buddenbrookhaus und – und – und wurden bestaunt.

In der Stadt Werl liegt die im Jahre 1903 bis 1905 errichtete Wallfahrtsbasilika Mariä Heimsuchung.

Im Jahr 1953 wurde sie von Papst Pius XII zur „Basilca minor“ erhoben. Im Inneren der Kirche befindet sich das Gnadenbild „Unserer Lieben Frau von Werl“. Sie wird auch Trösterin der Betrübten genannt. Das Gnadenbild wurde im 12. Jahrhundert geschaffen. Bereits seit 1661 pilgern Menschen zur „Trösterin der Betrübten“.

Und so tat es auch die kfd Greven auf Stadtebene. 55 Frauen machten sich am 20. September um 13:00 Uhr mit dem Bus auf die Wallfahrts-Reise und feierten um 15:00 Uhr in der Wallfahrtsbasilika die Hl. Messe. Auch während der Predigt gab es noch viel Wissenswertes zum Gnadenbild. Sehr eindrucksvoll war auch die Besichtigung der bereits 1786 erbauten spätbarocken „Alten Wallfahrtskirche“ gleich neben der großen Wallfahrtsbasilika. Zum Abschluss der Wallfahrt gab es Gelegenheit zur Andacht an den 14  Kreuzweg-Stationen direkt im Außenbereich der Basilika. Bis zur Rückfahrt des Busses bestand noch die Möglichkeit zum Spaziergang durch Werl oder für eine stärkende Kaffeepause.

Es wurde wieder in die Pedale getreten.

Punkt Glockenschlag 18:00 Uhr ging es am Freitag ab Josefskirche auf die in den Sommermonaten immer am ersten Freitag des Monat auf dem Programm stehende Feierabendradtour. Dieses Mal hatten sich die Frauen zusammengefunden, um verschiedene Gärten „aus den eigenen Reihen“ zu besichtigen. Vier Stationen wurden angefahren. Dabei fand natürlich ein reger Austausch bei den „Damen mit dem grünen Daumen“ statt, die ihrerseits auch viel Lob und Anerkennung erhielten. Zum Ausklang des schönen, gelungenen Abends gab es in gemütlicher Runde bei der letzten Gartenbesichtigung noch eine kleine Stärkung und Erfrischungsgetränke.

Ziel der diesjährigen Tagestour der kfd St. Josef war am 14. Juli 2017 Alkmaar.

kfd josef alkmaar 2017 250

55 Frauen hatten sich der Tour angeschlossen. Gegen Mittag wurde das schöne Städtchen mit dem sehenswerten historischen Zentrum erreicht. Am Marktplatz mit Käsemuseum und dem ehemaligen Waaggebäude (Waaggebouw), der Stadtwaage, begann gleich die Führung über den Käsemarkt. Seit Jahrhunderten wird von April bis September am Freitagmorgen der weltberühmte Käsemarkt abgehalten, ein farbenprächtiges, folkloristisches Spektakel. Aber was wäre der Käsemarkt ohne die ‚kaasdragers‘, die Käseträger. In weißen Hosen und Hemden und bunten Hüten rannten sie im Laufschritt mit schwer beladenen Tragbahren zu den Käsereihen, luden 8 Laibe Gouda (zu je ca.13 kg) auf und brachten diese zu einer Waage im Waaggebäude. Der Käsemarkt ist der einzige in den gesamten Niederlanden, der diese alten Traditionen des Verkaufs noch beibehält.

Von Blois a.d. Loire zurück in Greven a.d. Ems.

Herrliche, aber auch sehr heiße Sommertage verbrachte die Reisegruppe der kfd St. Josef an der Loire.

Nach 12stündiger Fahrt erreichten die 35 Teilnehmer am frühen Abend des 20. Juni die charmante Loire-Stadt Bloise. Nach Einchecken im Hotel und gemütlichen Abendessen hieß es erst einmal „Beine hoch“, denn am nächsten Morgen wurde bei hochsommerlichen Temperaturen von ca. 37 Grad gleich die Altstadt und das Schloss in Blois besichtigt. Das größte der Loire-Schlösser Chambord mit seinen 440 Zimmern und 365 Kaminaufbauten begeisterte bei der Besichtigung am Nachmittag.

Weitere Ausflugsziele waren an den folgenden Tagen die schönen, symbolisch angelegten Gärten von Villandry und die jung gebliebene Stadt Tours mit seinen Fachwerkhäusern. Schon von weitem grüßt St. Martin von der Kuppel der „neuen Basilika“. Das Gotteshaus beherbergt in der Krypta das Grabmal des heiligen Martin, dessen Besuch selbstverständlich „Pflicht“ war.

Ein weiteres Highlight war die 60-minütige Schifffahrt auf dem Fluss Cher Richtung Schloss Chenonceaux mit seinen symmetrischen Gärten, das natürlich auch besichtigt wurde.