Bei herrlichem Sommerwetter radelten am 2. Junikfd josef eiskeller 2017 250

über 20 Frauen der kfd St. Josef nach Altenberge, wo eine Besichtigung des Eiskellers anstand. Vor allem nach dem letzten Anstieg in Altenberge und bei den vorherrschenden Temperaturen freuten sich die Radler schon auf eine Abkühlung im Eiskeller. Doch darauf mussten sie noch eine ganze Zeit warten, denn vorab gab es von Herrn Witte vom Heimatverein Altenberge im Informationspavillon noch zahlreiche Informationen:

Im Februar 1860 stellten die Brüder Beuing den Antrag für den Bau einer „baierischen“ Bierbrauerei in Altenberge. Bereits1861 konnte die Brauerei die Produktion aufnehmen. Die Brauerei florierte bis in die 1920er Jahre, stellte aber 1931 ihren Betrieb ein.

Aber dann hieß es: Jacken anziehen denn über weitere Details wurde im Keller berichtet.

Über mehrere Stockwerke verteilen sich die unterirdischen weiträumigen Kelleranlagen der Brauerei (unterer Lagerkeller, großer Eiskeller, Rundeiskeller und Gärkeller), in denen das Eis zur Kühlung und die Fässer zur Gärung und Reif eingelagert wurden. Ihr unteres Geschoss ist schon länger ein Quartier für bedrohte Fledermausarten.

Nach Jahrzehnten des Dornröschenschlafes wurde ein Baudenkmal zum Leben erweckt. Im Rahmen der REGIONALE 2004 erfolgten die Ausbaumaßnahmen und der Bau des Informationspavillons.

Die Besucherinnen zeigten sich sehr beeindruckt von Größe sowie Umfang der Kellergewölbe und wie viel Schaffenskraft für dessen Entstehung erforderlich war.

Nach einem gemütlichen Ausklang bei gutem Essen und Erfrischungsgetränken im Kartoffelhaus Altenberge konnte der Heimweg jetzt erst einmal bergab angetreten werden und zufriedene Gesichter waren voll des Lobes für diesen tollen und interessanten Ausflug.