Ziel der diesjährigen Tagestour der kfd St. Josef war am 14. Juli 2017 Alkmaar.

kfd josef alkmaar 2017 250

55 Frauen hatten sich der Tour angeschlossen. Gegen Mittag wurde das schöne Städtchen mit dem sehenswerten historischen Zentrum erreicht. Am Marktplatz mit Käsemuseum und dem ehemaligen Waaggebäude (Waaggebouw), der Stadtwaage, begann gleich die Führung über den Käsemarkt. Seit Jahrhunderten wird von April bis September am Freitagmorgen der weltberühmte Käsemarkt abgehalten, ein farbenprächtiges, folkloristisches Spektakel. Aber was wäre der Käsemarkt ohne die ‚kaasdragers‘, die Käseträger. In weißen Hosen und Hemden und bunten Hüten rannten sie im Laufschritt mit schwer beladenen Tragbahren zu den Käsereihen, luden 8 Laibe Gouda (zu je ca.13 kg) auf und brachten diese zu einer Waage im Waaggebäude. Der Käsemarkt ist der einzige in den gesamten Niederlanden, der diese alten Traditionen des Verkaufs noch beibehält.

Es wurde wieder in die Pedale getreten.

Punkt Glockenschlag 18:00 Uhr ging es am Freitag ab Josefskirche auf die in den Sommermonaten immer am ersten Freitag des Monat auf dem Programm stehende Feierabendradtour. Dieses Mal hatten sich die Frauen zusammengefunden, um verschiedene Gärten „aus den eigenen Reihen“ zu besichtigen. Vier Stationen wurden angefahren. Dabei fand natürlich ein reger Austausch bei den „Damen mit dem grünen Daumen“ statt, die ihrerseits auch viel Lob und Anerkennung erhielten. Zum Ausklang des schönen, gelungenen Abends gab es in gemütlicher Runde bei der letzten Gartenbesichtigung noch eine kleine Stärkung und Erfrischungsgetränke.

Bei herrlichem Sommerwetter radelten am 2. Junikfd josef eiskeller 2017 250

über 20 Frauen der kfd St. Josef nach Altenberge, wo eine Besichtigung des Eiskellers anstand. Vor allem nach dem letzten Anstieg in Altenberge und bei den vorherrschenden Temperaturen freuten sich die Radler schon auf eine Abkühlung im Eiskeller. Doch darauf mussten sie noch eine ganze Zeit warten, denn vorab gab es von Herrn Witte vom Heimatverein Altenberge im Informationspavillon noch zahlreiche Informationen:

Im Februar 1860 stellten die Brüder Beuing den Antrag für den Bau einer „baierischen“ Bierbrauerei in Altenberge. Bereits1861 konnte die Brauerei die Produktion aufnehmen. Die Brauerei florierte bis in die 1920er Jahre, stellte aber 1931 ihren Betrieb ein.

Aber dann hieß es: Jacken anziehen denn über weitere Details wurde im Keller berichtet.

Von Blois a.d. Loire zurück in Greven a.d. Ems.

Herrliche, aber auch sehr heiße Sommertage verbrachte die Reisegruppe der kfd St. Josef an der Loire.

Nach 12stündiger Fahrt erreichten die 35 Teilnehmer am frühen Abend des 20. Juni die charmante Loire-Stadt Bloise. Nach Einchecken im Hotel und gemütlichen Abendessen hieß es erst einmal „Beine hoch“, denn am nächsten Morgen wurde bei hochsommerlichen Temperaturen von ca. 37 Grad gleich die Altstadt und das Schloss in Blois besichtigt. Das größte der Loire-Schlösser Chambord mit seinen 440 Zimmern und 365 Kaminaufbauten begeisterte bei der Besichtigung am Nachmittag.

Weitere Ausflugsziele waren an den folgenden Tagen die schönen, symbolisch angelegten Gärten von Villandry und die jung gebliebene Stadt Tours mit seinen Fachwerkhäusern. Schon von weitem grüßt St. Martin von der Kuppel der „neuen Basilika“. Das Gotteshaus beherbergt in der Krypta das Grabmal des heiligen Martin, dessen Besuch selbstverständlich „Pflicht“ war.

Ein weiteres Highlight war die 60-minütige Schifffahrt auf dem Fluss Cher Richtung Schloss Chenonceaux mit seinen symmetrischen Gärten, das natürlich auch besichtigt wurde.

Mit dem Fahrrad machten sich am 28.4.2017 ca. 20 Frauen

auf den Weg nach Reckenfeld, um dort das Briefzentrum zu besichtigen. Auf dem Firmengelände erstreckt sich ein riesiger Gebäudekomplex. Bevor es in die große Halle mit den verschiedensten Sortieranlagen ging, gab es in der Cafeteria nach erbrachter Unterschrift und Aushändigung des Gästeausweises für die Teilnehmerinnen durch Frau Maria Moser allgemeine Informationen zum Briefzentrum. In der Halle herrschte doch eine enorme Geräuschkulisse. Erläuterungen gab es vor Ort an den einzelnen Stationen der Arbeitsabläufe. Die verschiedenen, hochtechnisierten Maschinen können bis zu 40.000 Sendungen pro Stunde bearbeiten. Hautnah konnte miterlebt werden, wie pro Tag ca. 1,3 Mio Sendungen im Briefzentrum Greven bearbeitet werden (zu Weihnachten auch schon mal fast die doppelte Menge). In ganz Deutschland werden von der Deutschen Post am Tag ca. 61 Mio Briefsendungen bearbeitet.