Ein dickes Aktenpaket mit zahlreichen Unterlagenjosefzentrum aussen 06 2018 250

brachte Pfarrer Klaus Lunemann von der Martinusgemeinde am Donnerstag persönlich zum Rathaus. Wichtige Papiere mit dem Bauantrag für den Bau einer neuen Josefkirche mit angrenzenden Pfarrheimflächen und zum Abriss der bestehenden Kirche an der Nordwalder Straße.

„Uns ist wichtig, direkt nach dem Abriss der bisherigen Josefkirche mit dem Bau des neuen Josefzentrums zu beginnen. Die Gemeinde hat sich zusammen mit dem Bistum Münster für den Neubau entschieden, da die bisherigen Gebäude, insbesondere das dringend renovierungsbedürftige Pfarrheim, für die zukünftigen Bedarfe nicht umzurüsten sind,“ erklärt Pfarrer Lunemann die gleichzeitigen Anträge für Abriss und Neubau. Die geplanten Pfarrheimflächen gliedern sich im neuen Plan an einem verkleinerten neuen Kirchraum an. „Pastoral betrachtet, geht der Standort Josef mit diesen Plänen, des bedarfsorientierten Kirchraums und der neuen attraktiven Pfarrheims, sehr gestärkt hervor“, ergänzt der leitende Pfarrer.

Seit Monaten sind die Mitarbeiter, Gremien und Gemeindemitglieder informiert und die Projektgruppe mit den Architekten, Vertretern der Gremien, des Pastoralteams und des Bistums Münster in den Detailplanungen. Jetzt sind die Unterlagen soweit vollständig, dass der offizielle Bauantrag gestellt werden kann. Im Antrag wird das Gebäude in allen Detailfragen beschrieben und dargelegt, dass alle notwendigen Bebauungspläne beachtet werden.

Die Notwendigkeit und Chancen des neuen Kirchraumes und der neuen Pfarrheimflächen hat die Kirchengemeinde ihren Mitgliedern mehrfach dargelegt. Die gewählten Gremien, Pfarreirat und Kirchenvorstand, haben diese Entscheidung einstimmig unterstützt. Sie sehen die Chancen des neuen Gebäudes, welches auf zeitgemäße Bedürfnisse und Anforderungen reagiert. Sowohl baulich, energetisch als auch bedarfsorientiert, sind die Räumlichkeiten mit dem neuen Josefzentrum, welches Kirchraum und angrenzende Pfarrheimflächen miteinander verbindet, auf aktuellem Stand.

Äußerlich wurde der erste Entwurf, der den Architektenwettbewerb im Winter gewonnen hatte, geringfügig an der Giebelfront überarbeitet. Das große Kreuz der bisherigen Josefkirche mit dem Sockel steht darin mittig hinter einer Glasscheibe eingefasst. Darüber Öffnungen im Mauerwerk, da die Glocken innen hinter dieser Giebelfront angebracht werden sollen.

Damit sind alle notwendigen Vorleistungen der Kirchengemeinde St. Martinus erbracht, die nun auf eine zeitnahe Rückmeldung der Verwaltung hofft.

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