Die Planungen für den Bau einer neuen Josefkirche schreiten voran.

Am vergangenen Dienstag luden Vertreter der Pfarrgemeinde St. Martinus, des Bistums Münster und des Architektenbüros postwelters/partner aus Dortmund acht Architektenbüros in die Josefkirche ein.

Die katholische Pfarrgemeinde beabsichtigt die Weiterentwicklung ihres Standortes St. Josef, westlich der Ems. Die bestehende Josefkirche wird zurückgebaut und durch einen Neubau, dem „Josefzentrum“ ersetzt. Dieses neue Josefzentrum soll einen neuen Kirchraum mit zusätzlich, angrenzenden, multifunktional nutzbaren Pfarrheimflächen beinhalten.

Die Pfarrgemeinde hat dazu gemeinsam mit dem Bistum Münster einen Wettbewerb ausgelobt, zu dem acht Architektenbüros aus Greven, Emsdetten, Münster, Coesfeld, Bocholt, Ahlen, Steinfurt und Ostbevern eingeladen wurden. In einem sogenannten Einführungskolloquium konnten diese acht Büros am vergangenen Dienstag in der Josefkirche die genauen Daten, Pläne und Informationen zum neuen Josefzentrum erfahren und vor Ort Fragen erläutern.

Pfarrer Klaus Lunemann betonte, dass die neue Josefkirche ein eigenständiger sakraler Kirchraum, für ca. 120 Personen, mit allen liturgisch notwendigen Voraussetzungen wie Altar, Ambo, Tabernakel, Taufbecken beinhalten wird. Die Pfarrheimflächen und damit mögliche Kirchraumvergrößerungen wären entsprechend angrenzend anzuordnen. Er wünscht sich ein lebendiges Zentrum und einen Treffpunkt für alle Generationen.

Für das neue Gebäude mit Kirche und Pfarrheimflächen sind gut 600 Quadratmeter Grundrissfläche vorgesehen, zusätzlich großzügige Außenflächen. Gemeinsam mit der neu erweiterten Kindertagesstätte St. Josef und einer möglichen zukünftigen Wohnbebauung auf der großen Freifläche, soll der neue Kirchraum wortwörtlich das Zentrum dieses neuen Josef-Areals bilden.

Bis Ende Oktober diesen Jahres haben nun die eingeladenen Architekten Zeit, Ihre Pläne und Modelle einzureichen ehe dann Ende November ein Preisgericht mit Sachpreis- und Fachpreisrichtern tagen und einen Gewinner benennen wird. Anschließend werden in einer Ausstellung der ganzen Pfarrgemeinde die Entwürfe und Modelle präsentiert.


Pfarrer Klaus Lunemann begrüßt die am Wettbewerb teilnehmenden Architekten.