Am vergangenen Samstag hat das Familienzentrum St. MartinusWaldgottesdienst 3 250

junge Familien zu einem Waldgottesdienst zum Thema „Mutter Erde sorgt für uns alle“ in den Laumanns Wald eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten 28 Familien mit ihren Kindern einen wunderschönen Vormittag im Wald.  Auf dem Spaziergang vom Hof zum Wald stimmten sich alle bei Gitarre und Gesang auf eine besinnliche Dankstunde ein. Der Wald, ein wunderbarer Ort, um für die Schöpfung und alle guten Gaben zu danken. Lieder, wie „Gott, deine Schöpfung ist genial gemacht“ oder „Eine Handvoll Erde“ machten den Kindern doch nochmal deutlich, wie wunderbar es ist, dass die Erde uns alle ernährt und für uns sorgt. Aber auch wie wichtig es ist, dass es unser aller Auftrag ist, diese Erde zu bewahren.

 

Seit Anfang 2015 nehmen  unsere sieben Kindertageseinrichtungen St. Franziskus , St. Johannes, St. Josef, St. Martinus, St. Mariä Himmelfahrt, St. Raphael und St. Vinzenz an einem Projekt des Bistums Münster teil, das einer Aktualisierung und Intensivierung der religionspädagogischen Arbeit dient. Hier gilt es, vielen Veränderungen in unserer Lebenswelt Rechnung zu tragen. Im Rahmen des Gesamtprojekts ist das Augenmerk dabei besonders auf die neuen kirchlichen Strukturen gerichtet, um hier den Wandel gut zu gestalten und Neues bestmöglich zu nutzen.
Unsere Kindertageseinrichtungen sind die pastoralen Orte der Zukunft. Durch die katholischen Kitas ist die katholische Kirche im Bistum Münster flächendeckend in den Sozial- und Lebensräumen der Menschen präsent. Nirgendwo sonst ist die Kontaktfläche zu Kindern und Eltern so groß, wie in den Kindertageseinrichtungen. Und nirgendwo anders treffen so viele Menschen mit unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen aufeinander. Gleichzeitig sind katholische Kitas Orte eines gelebten Glaubens. Das Projekt "Kita - Lebensort des Glaubens" zielt darauf ab, Kooperationen und Vernetzungen zwischen allen am "System Kita" Beteiligten zu fördern. Denn das Vernetzen der Arbeitsbereiche, sowie die kompetente Begleitung der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch das Pastoralteam und weitere Fachleute sind die Grundlage dafür, dass die Kita für alle Menschen, die sich dort aufhalten und begegnen, ein Lebensort des Glaubens sein kann.    

 In unserer Pfarrgemeinde ist die Pastoralreferentin Andrea Antkowiak gemeinsam mit den Verbundleitungen Barbara Tröster und Nina Lage dafür zuständig, ein gutes Netzwerk zwischen allen Beteiligten zu knüpfen. Hierzu zählt sicherlich eine Vernetzung aller sieben Kitas genauso, wie die Vernetzung mit der Pfarrgemeinde und ihren unterschiedlichen Gremien. So können die Kitas in unterschiedlichen Fortbildungsmaßnahmen z.B. mit den Kindern und Eltern eine Trommelreise mit der Begleitung religiöser Lieder mit hundert Trommeln oder auch eine Erzählwerkstatt mit der spannenden Erzählung unterschiedlicher biblischer Geschichten erleben. Neben vielen Einzelschulungen der Mitarbeiter sind die regelmäßigen, monatlich stattfindenden Wortgottesdienste zu unterschiedlichsten Themen  mit Frau Antkowiak in allen sieben Einrichtungen eine wichtige Säule. Die Feste des kirchlichen Jahreskreises  wie zum Beispiel Ostern, Pfingsten, Weihnachten, St. Martin und St. Nikolaus werden ebenso bedacht, wie individuelle persönliche Anliegen in den einzelnen Häusern. Dazu kann eine Begleitung im Sterbefall, eine Tauffeier oder ähnliches gehören. Auch das Projekt  „Perlen für Gott“ zielt auf eine Wertevermittlung hin, die gemeinsam mit den Kindern und Eltern gelebt wird. Wir freuen uns, dass unsere Kindertageseinrichtungen Orte des gelebten Glaubens sind. So bekommen immer wieder erste Erfahrungen mit dem Glauben Raum und Sprache, werden ermöglicht und gefördert.

Waldgottesdienst 2

Waldgottesdienst 3