Wie die Drei aus Ghana den Besuch in Greven erlebt haben.

Vor gut einem Monat haben wir unsere ghanaischen Gäste verabschiedet. Alle drei sind gesund und munter in ihrer Heimat angekommen und stehen seitdem weiterhin in Kontakt mit uns Mitgliedern des Ghana-Kreises und auch mit den Angehörigen ihrer Gastfamilien hier aus der Gemeinde.

Bevor sich Rose Adongo, Father Clement Ajongba und Ernest Asampandaa auf die Rückreise gemacht haben, wurden ihnen von uns einige Fragen über ihren Aufenthalt hier gestellt. Hier nun eine Zusammenfassung der Antworten, die sicher auch für die ganze Gemeinde interessant sind.

Alle drei Gäste waren mit der Unterbringung in den Familien sehr zufrieden, sie haben sich in dem offenen Miteinander wohlgefühlt und mochten das deutsche Essen. Die Mitglieder des Ghana-Kreises möchten noch einmal allen Beteiligten ein dickes „Dankeschön“ sagen für die liebevolle Aufnahme.

Die Auswahl der unterschiedlichen Programmpunkte hat ihnen gut gefallen. Sie fühlten sich Wert geschätzt und waren dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit und die Einblicke in unsere Kultur (z.B. Sachsenhof) und in die Arbeitswelt (Bauernhöfe, Krankenhaus, Schulen usw.).

Beeindruckt hat sie unsere Technologie und die Sorge für die Natur und Umwelt (Mülltrennung, Besuch des Klärwerkes); sie wünschen sich ähnliches auch für Bongo.

Menschliche Würde und Respekt gegenüber behinderten und alten Menschen haben sie gesehen, und Rose A. würde gern ein Seniorenheim bauen, ähnlich wie das Gertrudenstift.

Wahrgenommen haben sie aber auch, dass „die meisten Menschen nach der Bibel leben, obwohl sie nicht zur Kirche gehen“. Es stellte sich ihnen die Frage, ob die Jugend keine Notwendigkeit für ein Leben mit Gott erkennt.

Bereichernd waren die fröhlichen Begegnungen mit den Menschen in den verschiedenen Gremien wie Z.B. der Frauengemeinschaft und der KAB oder beim Reibekuchen essen.

Absoluter Höhepunkt waren die unterschiedlichsten Programmpunkte bei den Aufenthalten in Münster, anlässlich des Katholikentages.

Erschöpft, aber reich beschenkt durch viele Gaben, durch die vielen lebhaften Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen an den unterschiedlichsten Orten haben sie ihre Rückreise angetreten.