Fronleichnam war und ist für die Martinus Pfarrei ein besonderes Fest.

Der Begriff „Fronleichnam“ stammt aus dem mittelhochdeutschen und beutet so viel wie „des Herren Leib“. In einer feierlichen Prozession wird dabei eine im Gottesdienst gewandelte Hostie von der Martinuskirche zur Josefkirche getragen.

In Greven gab es das in diesem Jahr dabei eine neue Variante. Während in der Martinuskirche der Gottesdienst mit anschließender Prozession in gewohnter Weise gefeiert wurde, fand erstmals parallel für Familien, hier besonders die der Erstkommunionkinder, ein Open-Air-Gottesdienst am Ems-Beach statt. Dort hatten die Besucher beispielsweise die Aufgabe in der gleichen Fußspur durch den Sand zu gehen. „Fronleichnam lädt uns ein, in der Fußspur Jesu zu bleiben“, stellte Pastoralreferent Tobias Busche den Zusammenhang zwischen der Aktion und dem Festtag dar.

Auf dem Weg ihrer Prozession kam die Gruppe aus der Martinuskirche am Emsstrand vorbei und die dortigen Gemeindemitglieder vervollständigten die Prozession. Der vergrößerte Prozessionstross setzte den Weg zur Josefkirche gemeinsam fort. Die Messdiener aus der Martinuskirche trugen dabei ein langes rotes Tuch, das zu Pfingsten in der Martinuskirche hing. „Als Zeichen der Verbundenheit wird das Tuch in der Josefkirche mit dem dortigen Tuch verknüpft“, erklärt Pfarrer Lunemann das Zeichen.

An der Josefkirche lud die Pfarrgemeinde nach dem Abschlusssegen zu Grillwürstchen und kalten Getränken ein. Die anwesenden Kinder konnten an verschiedenen Spielangeboten der Messdiener und Pfadfinder teilnehmen, so dass der Feiertag hier in ein buntes Gemeindefest mündete.

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