Vortreffen zur Messdienerwallfahrt nach Rom.
Für 63 Messdienerinnen und Messdiener geht es im Sommer zur Internationalen Ministranten-Wallfahrt nach Rom. Vom jüngsten Kind bis zu den ältesten Leitern, ob aus St. Franziskus-Reckenfeld, Josef oder Martinus: Fast alle Teilnehmenden haben sich Dienstagabend zum Kennenlernen getroffen. Die Gruppenleiter, Pastoralreferent Tobias Busche und Kaplan Ralf Meyer, die die Wallfahrt begleiten, sind begeistert: „Wir haben nicht mit so vielen Anmeldungen gerechnet; das ist klasse“, freut sich Busche. Die Kinder und Jugendlichen fahren teilweise zum ersten Mal in die ewige Stadt, sodass schon etwas das Wissen getestet wurde: Beim einem Rom-Quiz lernten sie einige Sehenswürdigkeiten und etwas zur Geschichte Roms kennen.

Im Programm der Wallfahrt steht einiges drin: Eine nächtliche Lichter-Fahrt durch Rom, Besichtigung des Petersdoms, Gottesdienste, ein Treffen mit dem Papst, aber auch einen Tag am Strand und Partyabende sind geplant. „Wir sind auf Wallfahrt und wollen Beten, aber wir dürfen auch feiern gehen, wenn wir schonmal die Gelegenheit dazu haben in Rom zu sein“, begründet Meyer den bunten Mix aus Gottesdienst und Feten.
Die Gemeinschaft aus Greven ist die größte Gruppe aus dem NRW-Teil des Bistums Münster, die zur Rom-Fahrt antritt. „Wir nehmen einige Jugendliche aus anderen Gemeinden mit, die keine eigene Fahrt zusammenbekommen haben“, erklärt Busche, „aber auch der großzügige finanzielle Zuschuss der Pfarrgemeinde St. Martinus hat wohl dafür gesorgt, dass so viele mitfahren.“ Die Stimmung in der Großgruppe beim Vortreffen war fantastisch und alle freuen sich auf die Fahrt Ende Juli.
Zur Unterstützung der Reisekasse starten die Messdiener eine Postkarten-Aktion: Wer gerne Post von den Messdienern aus Rom erhalten möchte, darf zusammen mit einer Spende von 5 € seinen Namen und Adresse im Pfarrbüro St. Martinus abgeben. Während der Wallfahrt schreiben die Jugendlichen an jeden einen Gruß nach Hause. Begleitet werden die Messdiener nicht nur von Erwachsenen: Ein Maskottchen darf natürlich nicht fehlen und so kam Kaplan Meyer mit einem Erdmännchen daher, dass von den Jugendlichen den Namen „Freddie“ verliehen bekam.


Foto: Ralf Meyer