Wettbewerb zum Neubau des Josefzentrum ist entschieden.

Ein wichtiger Meilenstein zum Neubau des Josefzentrums in Greven ist erreicht: Der Sieger des Wettbewerbes (1. Preis) für den bedeutsamen Neubau ist das Büro e4 architekten aus Münster. Dies hat das Preisgericht in seiner Sitzung am Montag, 20. November 2017 nach intensiver Prüfung und Diskussion entschieden. In ihrer Begründung lobte die Jury die städtebauliche Maßstäblichkeit, die solide Gestaltung wie auch die hohe Nutzungsqualität.

Das Preisgericht vergab drei Preise. Der erste Preisträger erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Der zweite Preis ging mit einem Preisgeld von 2.000 Euro an das Büro Hillebrand + Welb Architekten aus Greven. Die Arbeit des Büros Winkelmann Matzken Architekten aus Bocholt erhielt für den dritten Preis 1.000 Euro. Alle teilnehmenden Architekturbüros erhielten zudem eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.000 Euro.

Der Wettbewerb war von der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus ausgelobt worden. Die Vorprüfung der Arbeiten sowie die Organisation des Preisgerichts übernahm das Dortmunder Büro post welters + partner, Architekten und Stadtplaner.

Im Preisgericht waren neben Pfarrer Lunemann weitere Vertreter der Pfarrgemeinde und des Kirchenvorstands anwesend. Zudem war das Bischöfliche Generalvikariat Münster vertreten durch die Architekten Michael Gerding und Mechthild Thier. Die Jury wurde komplettiert durch hochqualifizierte unabhängige Architekten und Stadtplaner.

Die Wettbewerbsergebnisse werden für die Öffentlichkeit in der Josefkirche in Greven präsentiert. Die Ausstellung ist ab dem 22. November 2017 an folgenden Terminen öffentlich zugänglich.

22.11. von 18.00 bis 20.00 Uhr, vor und nach der Abendmesse
24.11. von 16.00 bis 18.00 Uhr
25.11. von 16.00 bis 18.30 Uhr, vor und nach der Abendmesse
26.11. von 15.00 bis 17.00 Uhr
29.11. von 18.00 bis 20.00 Uhr, vor und nach der Abendmesse
01.12. von 16.00 bis 18.00 Uhr.

Das Siegermodell sieht vor, ein mit Vor- und Rücksprüngen ausgebildetes, mit einem Flachdach versehenes Gebäude, den örtlichen Maßstab entsprechend, aufzugreifen und als prägendes Element ein hohes Satteldach über den vorgesehenen Kirchraum zu setzen. „Insgesamt überzeugt der Entwurf durch seine hohe Nutzungsqualität, die solide Gestaltung und die städtebauliche Maßstäblichkeit. Das Grundrisskonzept mit seiner klaren Anordnung des Kirchen- und der Gruppenräume auf der Südseite des Gemeindezentrums überzeugen in ihren Abmessungen und in der Gesamtproportion.“ heißt es im beschreibenden Text der Jury zum Siegerentwurf.

In den nächsten Tagen und Wochen wird nun in Absprache mit dem Architektenbüro e4 die genaue Umsetzung und Detailausführung besprochen und über die zeitlichen Abläufe einer Realisierung beraten. Der vorhandene Siegerentwurf dient hier als gut ausgearbeitete Grundlage, lässt jedoch kleinere Detailveränderungen und Optimierungen zu. Sobald hier weitere Informationen fest stehen, werden diese entsprechend in der Pfarrgemeinde veröffentlicht.

„Wir freuen uns einen solch gelungenen zukunftsfähigen Entwurf präsentieren zu können.“ erläutert Pfarrer Klaus Lunemann. „Für den Bereich der Josefkirche bedeutet dies eine Standort-Sicherung für viele kommende Jahre.“